Marder
Marder verursachen teure Schäden an Autos und Dachböden. Ihre Reviermarkierung zieht immer weitere Tiere an.

Anzeichen
- Zerbissene Kabel und Schläuche im Motorraum
- Pfotenabdrücke auf Autodach oder Motorhaube
- Polternde Geräusche auf dem Dachboden nachts
- Strenger Geruch durch Kot und Urin im Dach
Gefahren
- Durchgebissene Autokabel und Schläuche
- Beschädigte Dachisolierung
- Lärmbelästigung durch nächtliche Aktivität
Lebensweise
Der Steinmarder ist ein Kulturfolger, der sich in Siedlungen wohl fühlt. Er ist nachtaktiv und nutzt Dachböden, Garagen und Motorräume als Unterschlupf. Marder sind Einzelgänger mit ausgeprägtem Revierverhalten — sie markieren ihr Revier mit Duftdrüsen und reagieren aggressiv auf Spuren anderer Marder.
Typische Schäden
Am häufigsten betroffen sind Autos: Marder zerbeißen Zündkabel, Kühlwasserschläuche und Dämmmatten. Die Schäden können mehrere tausend Euro betragen. Im Dachbereich zerstören sie Isolierungen und hinterlassen Kot, der gesundheitsschädlich sein kann. Die nächtliche Aktivität führt zudem zu erheblicher Lärmbelästigung.
Vergrämung & Prävention
Marder dürfen nicht getötet, sondern nur vergrämt werden. Professionelle Vergrämungsmethoden umfassen Duftstoffe, Ultraschall-Abwehrgeräte für den Motorraum und das fachgerechte Verschließen von Zugängen zum Dachboden. Wichtig: Alle Einstiegstellen müssen gleichzeitig gesichert werden, da Marder sonst Alternativwege finden.











