Motten
Lebensmittelmotten und Kleidermotten richten stillen Schaden an. Oft bleibt der Befall lange unbemerkt.

Anzeichen
- Kleine Falter (6–14 mm) in Küche oder Kleiderschrank
- Gespinste und Fäden in Lebensmittelverpackungen
- Löcher in Kleidung, besonders Wolle und Seide
- Larven (kleine weiße Raupen) in Vorratsschränken
Gefahren
- Kontamination ganzer Lebensmittelvorräte
- Zerstörung von Textilien und Pelzen
- Allergische Reaktionen durch Mottenstaub
Arten & Unterscheidung
In Haushalten treten vor allem zwei Gruppen auf: Lebensmittelmotten (Dörrobstmotte, Mehlmotte) befallen Vorräte wie Mehl, Müsli, Nüsse und Gewürze. Kleidermotten (Tineola bisselliella) fressen Löcher in Wolle, Seide, Pelze und Federn. Beide Arten sind unscheinbar und werden oft erst spät bemerkt.
Gesundheit & Schäden
Lebensmittelmotten verunreinigen Vorräte mit Kot, Gespinsten und Häutungsresten — befallene Lebensmittel müssen komplett entsorgt werden. Kleidermotten können innerhalb weniger Wochen ganze Garderobe-Bestände zerstören. Mottenstaub und Larvenreste können zudem allergische Reaktionen auslösen.
Professionelle Bekämpfung
Pheromonfallen helfen beim Monitoring, beseitigen aber nicht den Befall. Professionelle Bekämpfung setzt auf Schlupfwespen (Trichogramma), die als natürliche Feinde die Motteneier parasitieren, oder auf gezielte Wärmebehandlungen. Wir analysieren die Art und den Befallsgrad und setzen die passende Methode ein.











